2D Reverse Engineering in der Luftfahrtindustrie

EIN PLANAR-SYSTEM ERMÖGLICHT MARSHALL AEROSPACE DEUTLICHE EINSPARUNGEN IM PRODUKTIONSPROZESS.

Marshall Aerospace mit Sitz in Cambridge ist ein führendes britisches Unternehmen aus dem Bereich der Luftfahrtindustrie. In der Vergangenheit wurden Flachbauteile bei Marshall Aerospace visuell auf Leuchttischen mittels Schablonenabgleich geprüft – ein zeitaufwendiger und ungenauer Prozess. Das Unternehmen hat deshalb nach einem genaueren Weg für die Prüfung (2D Reverse Engineering) der 0,7 bis 3,0 mm dicken Profile gesucht.

Marshall Aerospace hat sich daraufhin entschieden, ein PLANAR-Messsystem einzusetzen, welches die Profi le sowie die Position der Bohrungen in Aluminiumblechbauteilen mit einer Genauigkeit von ± 25 μ prüft. Andere gefräste und gebohrte Bauteile aus Titan, Stahl und Kunststoff werden auf die gleiche Weise untersucht.

»Da wir praktisch keine Zeichnungen mehr brauchen, können wir Einsparungen im Produktionsprozess erzielen.«

GERINGERE KOSTEN UND SCHNELLERE MONTAGE

Die Bauteile müssen präzise bearbeitet sein, damit sie perfekt aufeinander passen, ohne spezielle Montagegestelle in der Fabrik zu benötigen und extra Befestigungslöcher bohren zu müssen. Die Prüfung mit dem PLANAR-System im Bereich des 2D Reverse Engineering bietet hier den Vorteil, dass die Kosten und die Vorlaufzeit für entsprechende Vorrichtungen entfallen und die Montage schneller erfolgt.

Um die geforderte Präzision der Komponenten sicherzustellen, müssen die Lagetoleranzen mit einer Genauigkeit von 0,125 mm kontrolliert werden. Für einen Bediener war es nicht möglich, dies mittels der konventionellen Methode des visuellen Abgleichs zu prüfen. Bei dieser Methode kam eine halbtransparente Folie zum Einsatz, auf der das Profil der Prüflinge aufgezeichnet war.

EINSATZ DIREKT IN DER FERTIGUNG

Bei der Suche nach einer Alternative für das 2D Reverse Engineering ist Kevin Patterson, Manufacturing Support Manager bei Marshall Aerospace, auf einer Fachmesse auf das PLANAR-System von INSPECVISION gestoßen. Die Maschine konnte den Großteil der Blechteile im 2D Reverse Engineering prüfen, die Marshall Aerospace fertigt, da ihre Messfläche ausreichend groß ist. Die PLANAR-Software war außerdem in der Lage, zwei Messergebnisse von einem übergroßen Teil, das neu positioniert und wieder gemessen wurde, zusammenzuführen. „Die Maschine ist zudem relativ kostengünstig, schnell zu handhaben und hat eine einfache, robuste Konstruktion ohne bewegliche Teile. Sie kann dadurch in der Fertigung durch die Bediener der Fräsen genutzt werden“, ließ Marshall Aerospace verlauten.

Da PLANAR eine Maßprüfung anstelle eines visuellen Vergleichs bietet, können mit diesem System Erstmusterprüfungen generiert werden, die gewährleisten, dass das gefertigte Teil dem Konstruktionsentwurf entspricht. Vorteilhaft ist dies besonders, wenn es zu Änderungen im Produktionsprozess kommt. Kunden können Kopien des Berichts für ihre eigenen Qualitätsaudits bekommen.

RASCHE ERGEBNISSE

„Die Overhead-Digitalkamera benötigt nur den Bruchteil einer Sekunde, um eine Aufnahme des Teils zu machen, und die PLANAR-Software wenige Minuten, um die gemessenen Daten mit dem CATIA-CAD-Modell abzugleichen“, sagt Kevin Patterson. „Da wir praktisch keine Zeichnungen mehr brauchen, können wir Einsparungen im Produktionsprozess erzielen.“ 2D Reverse Engineering in seiner fortschrittlichsten Art mit Inspecvision.



Kontakt

INSPECVISION Deutschland

D-74912 Kirchardt
T. +49 (0)7266 918709-25
F. +49 (0)7266 918709-30
info@messtechnik-inspecvision.de



In der Praxis bewährt

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